WÄRMEKONZEPTE

„Lange Zeit war die Wärme nur ein Nebenprodukt bei der Stromerzeugung. Mittlerweile wird keine moderne Biogasanlage mehr ohne ein vernünftiges Wärmekonzept gebaut.“                                                                                                                     (Josef Pellmeyer, Präsident Fachverband Biogas e. V., im Biogas Journal, Heft Januar 2009)

Grundlegende Voraussetzung für einen sowohl ökologisch als auch ökonomisch und damit erfolgreichen Betrieb einer Biomasseanlage ist ein detailliertes Wärmenutzungskonzept.

Während die erzeugte elektrische Energie in der Regel in das öffentlichen Netz eingespeist wird benötigt man für die in der Kopplung von Strom und Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung/ KWK) erzeugte Wärme individuelle Wärmenutzungskonzepte.

Die Bundesregierung hat mit dem Energieeinspeisegesetztes (EEG) die richtigen Weichen gestellt. Unter anderem wird der Anlagenbetrieb in Kraft-Wärmekopplung sowie die Installation neuer effizienter Verfahren gesondert vergütet.

Wir bieten Ihnen als mögliche alternative Wärmekonzepte die Trocknung von Klärschlamm, von forst- oder landwirtschaftlichen Produkten sowie Gärresten an.

Durch die von uns erarbeiteten individuellen Wärmenutzungskonzepte ist es Ihnen möglich:

  • Biomasseanlagen wirtschaftlich optimal zu dimensionieren und zu nutzen
  • die verfügbaren Potenziale optimal auszuschöpfen (3ct KWK-Bonus nach EEG)
  • den Ertrag von Biomasseanlagen zu steigern

Die Brisanz steckt jedoch seit der EEG Novellierung zum 1.1.2009 im Detail. Auf den ersten Blick erhöhen sich sowohl der NawaRo-Bonus als auch der KWK-Bonus (Kraft-Wärme-Kopplung) jeweils um 1 €-Cent pro kWh.

Zum Anderen gelten die jährlichen Kürzungsabschläge nicht mehr nur für die Grundvergütung sondern auch für die Boni; anstatt 1,5% werden jetzt nur noch 1% pro Jahr gekürzt.

Weiters wird die Berechnung der tatsächlich genutzten Wärmemenge (hier, die mit dem KWK-Bonus geförderte Strommenge) nicht mehr über einfache Zählerablesung ermittelt, sondern unter Berücksichtigung von theoretischen Bedarfsmengen.

Der 3ct KWK-Bonus wird somit nicht mehr durch großzügiges Heizen und Leitungsverluste nach oben getrieben.

Wichtiger denn je ist es daher, das Potential eines Wärmekonzeptes bereits in der Planung exakt und realistisch zu erkennen und bewerten.